Die drei Musketiere

Das achte Kammertheater unter freiem Himmel im Greuterhof Islikon.

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Das Stück

Die drei Musketiere
nach Alexandre Dumas

«Viele Jahre später, zwanzig Jahre später, sollten sich die vier wieder begegnen. Doch für den Augenblick lassen wir sie etwas ausruhen.»

Mit diesem Satz endete im Jahr 2005 das Stück Die drei Musketiere der jungen, frechen, spielfreudigen Theatertruppe. Jetzt sind die zwanzig Jahre vorüber und es ist Zeit, ein Versprechen einzulösen: Noch einmal wollen Ensemble und Regisseur die besondere Stimmung von damals aufleben lassen. Sie kramen die alten Degen aus dem Fundus, entstauben ihre Mäntel und stimmen ihre Instrumente.

Erzählt wird Alexandre Dumas' berühmte Geschichte vom jungen D'Artagnan, der nach Paris kommt, um ein Musketier des Königs zu werden. Von seinen neuen Freunden Athos, Porthos und Aramis. Von den Intrigen um Kardinal Richelieu und Mylady de Winter. Eine Geschichte von Mut, Treue, Liebe und Freundschaft.

Doch zwanzig Jahre gehen nicht einfach spurlos vorbei. Was ist übrig geblieben von der sprühenden Spiellust und der unbändigen Kraft der Truppe? Müdigkeit, Wehmut und beginnende Arthrose? Oder ist sie noch da, die alte Komplizenschaft und die Freundschaft, die kaum Worte braucht? Ein Blitzen im Auge, das sagt: Einer für alle, alle für einen!

Ein rasanter, musikalischer Theaterabend nach einer wahren Begebenheit.

In über zwanzig Rollen
Moira Albertalli
Simon Engeli
Georg Melich
Giuseppe Spina

​Am Akkordeon
Goran Kovačević

Regie
Noce Noseda

Ehrengast
Benjamin Hirsch

Kostüme
Joachim Steiner-Oberndörfer

Fechtchoreographien
Sven Reiner

Lichtdesign
Marco Oliani

​​

Video
Lars Wicki

Regieassistenz
Charles Brenninkmeijer

Grafik
Madlaina Janett

Idee
Engeli/Noseda/Spina

Ensemble

Moira Albertalli

Moira Albertalli

Aramis, Mylady de Winter und weitere Rollen

Moira Albertalli spielt, tanzt und singt, auch als Akrobatin. Bis 2019 war sie mit der Compagnia Finzi Pasca weltweit unterwegs und spielte danach unter anderem bei Cirque du Soleil.

Georg Melich

Georg Melich

D'Artagnan und weitere Rollen

Georg Melich absolvierte seine Schauspielausbildung in Köln und war viele Jahre Ensemblemitglied am Theater Konstanz. Die drei Musketiere ist seine zweite Zusammenarbeit mit der Theaterwerkstatt Gleis 5.

Simon Engeli

Simon Engeli

Athos, Kardinal Richelieu und weitere Rollen

Simon Engeli ist Mitgründer der Theaterwerkstatt Gleis 5, Schauspieler, Regisseur und Theaterautor. Mit Rahel Wohlgensinger leitet er die Theatertruppe puppenspiel.ch.

Giuseppe Spina

Giuseppe Spina

Porthos und weitere Rollen

Giuseppe Spina ist Mitgründer der Theaterwerkstatt Gleis 5. Er arbeitet als Schauspieler, Regisseur und Produzent und ist zudem Sänger und Gitarrist bei A Little Green.

Goran Kovačević

Goran Kovačević

Akkordeon

Goran Kovačević ist Professor für Akkordeon und Kammermusik und ein Verwandlungskünstler zwischen Stilen, Epochen und Kulturen.

Noce Noseda

Noce Noseda

Regie und Produktionsleitung

Noce Noseda ist Mitgründer der Theaterwerkstatt Gleis 5, Schauspieler und Theaterregisseur. Seit 2005 übernimmt er Regie und Bearbeitungen für zahlreiche Produktionen.

Drei Fragen an Giuseppe, Simon und Noce

Wie kam es dazu, dass ihr euch entschlossen habt, Die drei Musketiere nochmals zu zeigen?

Giuseppe: Vor etwa drei Jahren bin ich beim Aufräumen des Kellers auf meinen Sony-Camcorder gestossen. Auf dem kleinen Bildschirm war Simon zu sehen, wie er auf einer Openair-Bühne die Worte sprach: Viele Jahre später, zwanzig Jahre später, sollten sich die vier Freunde wiedersehen. Ich rechnete nach: Die Musketiere von Dumas waren 2005 unser erstes gemeinsames Stück. 2025 würde dieser Satz wahr werden. Diese Chance dürfen wir nicht verpassen.

Ihr habt also einfach das Textbuch von vor zwanzig Jahren herausgekramt?

Simon: Ganz so einfach haben wir es uns nicht gemacht. Wir bleiben der Inszenierung von damals und der Geschichte zwar treu, betten sie aber in die Rahmenhandlung eines Wiedersehens ein. Teile der damaligen Truppe treffen sich wieder, neue Mitwirkende kommen hinzu. Wir verwischen die Grenzen zwischen Spielern und Figuren, zwischen Geschichte, Wahrheit und Flunkerei.

Ihr habt nun bereits einen Monat geprobt. Wie ist es gelaufen?

Noce: Sehr gut. Es herrscht eine tolle Arbeitsatmosphäre und wir haben eine Menge Spass. Die vier Freunde aus dem Stück erzählen von frecher Komplizenschaft, und diese spielerische Haltung prägt auch die Inszenierung.

Prächtiges, phantasievolles und humoreskes Spiel. Spannung, Komik und absolute Dramatik.

Südkurier, August 2009

Mit der Unterstützung von

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«Prächtiges, phantasievolles und humoreskes Spiel – Spannung, Komik und absolute Dramatik. Entführt, ganz in der Tradition des fahrenden Theaters.»

Südkurier, August 2009